Die Kita Schloss Geister bekommt neue Bewohner

30.08.2013

Ein Aquarium mit vielen Fischen

In unserem Entdeckerland beschäftigten wir uns im Monat August mit dem Thema Wasser. Dabei konnten wir erforschen, dass im Wasser verschiedene Tiere leben können. In Folge dessen kam uns die gemeinsame Idee mit den Kindern, ein Aquarium in der Kita Schloss Geister einzurichten. Da nicht jedes Kind das Glück hat zu Hause ein Tier halten zu dürfen, ist es umso schöner, wenn es im Kindergarten an der Natur teilhaben kann.

Unsere Fachkräfte für das Entdeckerland besorgten in einer Tierhandlung alle wichtigen Bestandteile für das Aquarium.
Zusammen mit den Kindern wurde der Kies gewaschen und zwar mehrere Male, bis er wirklich sauber war. Wir sammelten einen großen Stein bei einem Spaziergang, den wir auch in unserem Aquarium haben wollten. Eine große Wurzel wurde fast zwei Stunden gekocht, bis auch diese ein Plätzchen in unserem Aquarium bekommen konnte. Die Pflanzen mussten wir erst von den Töpfchen und den Wurzeln entfernen, bevor wir sie einpflanzen konnten. Zusammen mit einigen Kindern richten wir unser Aquarium schließlich ein. Anschließend mussten wir uns in Geduld üben. Zwei Wochen blieb unser Aquarium unbewohnt, bis auf die Pflanzen und die kleinen Wasserschnecken, die sich schon nach kürzester Zeit bei uns eingefunden hatten.

Dann endlich war es soweit. Am 12. September zogen die ersten Fische in ihr neues Zuhause ein. Damit die Fische keinen „Umzugsschock“ bekommen, durften wir sie nicht direkt in das Becken schütten. Zuerst mussten wir die Beutel im Wasser treiben lassen, bis sich die Fische an die neue Wassertemperatur gewöhnt hatten, anschließend öffneten wir die Beutel und gaben ca. ¼ Aquarienwasser hinzu. Nach weiteren 15 Minuten wurden die Fische vorsichtig in ihren neuen Lebensraum entlassen.

Nach dem die Übersiedelung gut geklappt hatte, bekamen unsere neuen Haustiere gleich etwas zu fressen. Dabei lernten wir, dass die Fische nur wenig Futter benötigen um zufrieden zu sein.

Bei einem Aquarium staunen nicht nur die Kleinen, sondern auch die Fachkräfte darüber, wie ruhig sogar die wildesten Kinder sein können, wenn sie die faszinierende Unterwasserwelt beobachten. „Warum schwimmt der immer am Boden?“ – „Spielen die Fangen?“ – „Schlafen Fische auch?“. So lauten nur einige der vielen Fragen, die den Kindern zum Thema einfallen.

Pädagogisch gesehen ist ein Aquarium wertvoll: Selbst die jüngsten Kindern möchten gerne bei der Pflege helfen. Dabei lernen sie, was es mit der Verantwortung für ein Lebewesen auf sich hat. Schließlich wollen Fische täglich gefüttert werden und in sauberem Wasser schwimmen! Gleichzeitig weckt die wundersame Unterwasserwelt das kindliche Interesse an der Natur und ihren vielen Besonderheiten. Warum saugt sich der Wels an der Scheibe fest? Wieso wachsen Algen im Aquarium?

Kinder sind unermüdliche Beobachter, die mit Geduld nach den Schützlingen schauen. Natürlich bleibt dabei nicht aus, dass die Kleinen verschiedene Dinge lernen müssen: Man klopft nicht an die Aquarien-Scheibe, und zu viel Futter ist schlecht für das Wasser. Das Aquarium muss in regelmäßigen Abständen gründlich geputzt werden und alle helfen mit. Auch wollen Fische nicht herausgenommen und gestreichelt werden, und Knetbollen oder Legosteine haben im Aquarium nichts verloren. Doch gerade diese Instruktionen akzeptieren die Kinder, ohne zu murren, weil es um ihre Fische geht.

Wir sind gespannt was wir noch alles mit unseren Haustieren erleben werden. Lächelnd

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